Entdeckendes Lernen

  • "Lernen" ist das Gegenteil von "belehrt werden".
    "Entdeckendes Lernen" ist im wesentlichen selbstgesteuertes Lernen, auch von außen "angeregtes" Lernen, Lernen aus interessantem Anlass ... und nicht weil man lernen soll (etwa den Eltern zuliebe) oder lernen muss (etwa wegen der Noten oder der Versetzung).
    "Entdeckendes Lernen" geschieht aus "primärer" Motivation (aus Interesse an der Sache) und ist die Lernform auch des Wissenschaftlers und des Forschers und des Erfinders. Damit ist sie zugleich die Lernform, die über die Schulzeit hinaus Tragkraft besitzen kann: man ist im wesentlichen unabhängig von "Experten" (es sei denn, man sucht sie gezielt auf), und man weiß sich selbst zu helfen.

    Jürgen von Manger ("Tegtmeier") sagte das in einem Lied sehr deutlich:
    "... denn was man selbst nicht weiß, das muss man sich erklären."

    Die Tradition entdeckender (oder entdecken lassender) Lernformen ist schon alt, dennoch spielen diese aber im schulischen Alltag wohl immer noch eine eher rudimentäre Rolle trotz aller offensichtlicher Vorteile für die Kompetenzentwicklung junger Menschen.

    Gewisse "moderne" Ausnahmen stellen die Projekte dar (wenn sie denn entdeckendes Lernen zulassen) und der projektorientierte Unterricht (mit der gleichen Einschränkung) sowie die offeneren Lernformen (im naturwissenschaftlichen Bereich: der forschend-entwickelnde Unterricht, der nacherfindende Unterricht, teilweise auch das genetische Unterrichtsverfahren ...).

    Das Thema soll weiter ausgeführt werden...


    zunächst als Informationsangebot:

    Was sagt Konfuzius dazu?

    Download von Vorlagen für Projektionsfolien zum Thema (als *pdf.zip, 276 k)



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    Quelle: www.fundgrube-physik-chemie.de